An der Börse wird nicht geklingelt: Unsere besten und unsere schlechtesten Tage, Market Timing – Teil 2

An der Börse wird nicht geklingelt - Teil2

Hier der 2. Teil: Zwar ist es ein Traum , an der Börse genau dann zu verkaufen, wenn die Kurse hoch und zu kaufen, wenn die Kurse niedrig sind. Dieser Versuch des Market Timing geht in der Realität jedoch meist ordentlich daneben. Und zwar auch für sogenannte “Profis”. Kein aktiver Fondsmanager schlägt auf längere Sicht verlässlich den Markt. Das ist hart, aber war.

Die Zahlen im neuen Blogbeitrag sind so spannend, drastisch und anschaulich, dass ich hoffe, mindestens 99% der geschätzten BlogleserInnen zu überzeugen 😉

An der Börse wird nicht geklingelt: Der unerfüllte Traum vom Market Timing – Teil 1

An der Börse wird nicht geklingelt - Market Timing Teil I

Schlagwort: Market Timing! Das ist ein Plädoyer gegen Aktivitätsdruck, gegen aktives Handeln an der Börse und überhöhte Erwartungen an Fondsmanager, Analysten und selbst ernannte Börsengurus. Was bringt das ganze Spekulieren? Was bringt das Market Timing? Nix! Außer Zufallsgewinnen, denen ebenso Zufallsverluste entsprechen. Und ansonsten gilt: Außer Spesen nichts gewesen…

Zehn Regeln für Ihr Geld – Wem nutzen dumme Anlageempfehlungen eigentlich?

Zehn Regeln für Ihr Geld - Wem nutzen dumme Anlageempfehlungen eigentlich?

Jeden Januar dasselbe: Zum Jahresanfang schreien uns die topaktuellen, brandheißen und todsicheren Anlagetipps für die nächsten 12 Monate entgegen. Die Finanzpornografie-Industrie gibt ihr bestes. Und das ist schlecht.

Mit Grauen und zum Teil deutlichem Brechreiz habe ich für Sie solche Empfehlungen und Ratschläge gelesen. Und seziere für Sie nachstehend exemplarisch mal die „Zehn Regeln für Ihr Geld“. Aus dem Januarheft 2021 einer marktführenden Wirtschafts- und Anlagezeitschrift, die sich mit Kapital-Vermehrung befasst.

Der Kuchen wird nicht größer, wenn man ihn anders schneidet – Fragliche Dividendenorientierung bei der Aktienanlage

Es kommt mittel- bis langfristig nicht auf die Dividendenhöhe bzw. Ausschüttungsquote, sondern auf die gesamte Wertentwicklung = Gesamtperformance an. Bei gleicher Gesamtperformance gilt: Wer höhere Dividenden zahlt, hat erwartungsgemäß weniger Kursgewinn.

Prof. Dr. Hartmut Walz